OIT KI-Gateway vs Langdock · KMU-Entscheidungshilfe
OIT KI-Gateway oder Langdock für deinen Mittelstand? Ehrlicher Vergleich: Preise, DSGVO, AI-Act, Onboarding, Support. Aus Osnabrück, mit Stephan Kindler.
OIT KI-Gateway oder Langdock? Diese Frage stellen sich in den letzten Monaten immer mehr Mittelständler in Osnabrück und im DACH-Raum, die KI ernsthaft einsetzen wollen — und merken, dass die offiziellen ChatGPT-Lizenzen für 30 Euro/Monat das Problem nicht lösen. Beide Tools sind valide. Aber sie zielen auf unterschiedliche Zielgruppen, kosten unterschiedlich und liefern unterschiedlich. Hier ist die ehrliche Entscheidungshilfe — geschrieben von einem Team, das beide Welten kennt.
Worum es bei diesem Vergleich wirklich geht
Die meisten KI-Vergleiche reduzieren sich auf Feature-Listen: Wer hat mehr Modelle? Wer hat den schickeren Editor? Wer hat das fancier Dashboard? Das ist die falsche Frage.
Die richtige Frage für einen mittelständischen Betrieb mit 50–800 Mitarbeitenden lautet: Welches Tool kommt tatsächlich im Arbeitsalltag deiner Leute an? Welches schaffst du in 90 Tagen produktiv? Welches passt zu deinem Compliance-Bedarf, ohne dass du eine eigene KI-Abteilung aufbauen musst?
Genau das vergleichen wir hier. Keine Feature-Checkliste, sondern eine Anwender-Realität.
Wer ist wer?
OIT KI-Gateway
Ein begleitetes Einführungsprodukt der OIT GmbH aus Osnabrück, entstanden aus über 80 Mittelstandsprojekten. Das OIT KI-Gateway ist eine zentrale Schicht, durch die alle KI-Anfragen eines Unternehmens laufen — DSGVO-konform aus Deutschland, mit Audit-Log, Kostenkontrolle und voller Modell-Auswahl. Wir docken alles an, was du brauchst: OpenAI, Anthropic, Google, Mistral, lokal gehostete Modelle, plus eure eigenen Datenquellen (CRM, ERP, SharePoint, Wiki). Wichtig: Das Produkt kommt nicht alleine. Es kommt mit Beratung, Workshop, Pilotphase und festem Ansprechpartner.
Zielgruppe: KMU im DACH-Raum ohne eigene KI-Abteilung, die einen klaren Ergebnisfokus haben statt Tool-Bastel-Spaß.
Langdock
Eine Self-Service-KI-Plattform aus Berlin, gegründet 2023, finanziert mit Wagniskapital. Langdock bietet 40+ Sprachmodelle hinter einer einheitlichen Oberfläche, Workflows, Custom-RAG, Admin-Tools — alles per 7-Tage-Trial direkt buchbar. EU-Hosting verfügbar, der Großteil der Konfiguration liegt aber beim Kunden.
Zielgruppe: Unternehmen ab ca. 10 Nutzern, mit vorhandenem IT-Team und einem gewissen KI-Reifegrad. Klassische Enterprise-Customer ab 5.000 Nutzern können sogar On-Premise hosten.
Vergleich auf einen Blick
| Kriterium | OIT KI-Gateway | Langdock |
|---|---|---|
| Positionierung | Begleitetes Einführungsprodukt | Self-Service-Plattform |
| Zielgruppe | KMU ohne KI-Abteilung, DACH | IT-affine Teams, 10+ User |
| Einstieg | Beratung + Workshop + Pilot | 7-Tage-Trial, direkt buchbar |
| Preismodell | Flexible Lizenz pro Nutzer, all-inclusive | Pro Nutzer/Monat (Seat) |
| Basiskosten | 40 €/User/Monat inkl. Token-Nutzung | ab ca. 20 €/User/Monat netto |
| Versteckte Kosten | Keine — Modell- und Token-Nutzung inklusive | Workflows + Token-Nutzung extra |
| Skalierung | Wächst mit, ab 2 Usern wirtschaftlich | Linear pro Nutzer |
| Modellauswahl | Volle Modellauswahl + alles andockbar | 40+ Modelle, manuell wählbar |
| DSGVO | Eingebaut, keine Eigenleistung | EU-Hosting, Konfiguration beim Kunden |
| AI-Act-Konformität | Fester Produktbestandteil | Werkzeuge da, Umsetzung selbst |
| Deployment | Gehostet, einmalig eingerichtet | SaaS / Single-Tenant / On-Prem ab 5.000 User |
| Firmenwissen | Einmal einpflegen, überall nutzbar | Custom RAG / Vector DB nötig |
| Onboarding | Vollständig begleitet inkl. Training | Self-Service, Custom nur Enterprise |
| Training | 2h-Basistraining + Workshops dabei | Nicht enthalten |
| Ansprechpartner | Festes OIT-Team + Stephan Kindler | Account-Manager nur Enterprise |
| Governance | KI-Richtlinie als Add-on | Admin-Tools, Policy selbst schreiben |
Preise und versteckte Kosten
Das ist der häufigste Stolperstein. Langdocks Preisseite zeigt: ab ca. 20 € pro Nutzer und Monat netto. Sieht günstig aus, oder? Bis du die Token-Nutzung dazurechnest.
Rechne mal nach. Ein typischer Mittelstandsbetrieb mit 80 Mitarbeitenden, von denen 25 wirklich mit KI arbeiten:
- Langdock 25 User × 20 € × 12 Monate = 6.000 € pro Jahr für Lizenzen
- Plus Workflows + Token-Nutzung (kommt pro Modell-Call dazu, kann bei intensiver Nutzung schnell hoch laufen): realistisch 2.000–5.000 €/Jahr
- Plus interner Aufwand für Setup, Schulung, Datenpflege, Support: 80–120 Personenstunden im ersten Jahr × 75 € = 6.000–9.000 €
Langdock-Gesamtkosten Jahr 1: ca. 14.000–20.000 € — und die Modellnutzung schwankt jeden Monat, schwer planbar.
Das OIT KI-Gateway hat ein flexibles, all-inclusive Lizenzmodell — der größte Unterschied:
- 40 € pro Nutzer und Monat — Token-Nutzung inklusive. Das heißt: die Nutzung der angebundenen Modelle (OpenAI, Anthropic, Google, lokale Modelle) ist im Preis drin. Bei Langdock kommt das pro Call obendrauf.
- 25 User × 40 € × 12 = 12.000 € pro Jahr, vollständig kalkulierbar, keine Token-Überraschungen
- Optional einmalig: Potenzial-Workshop, KI-Richtlinie, Schulungspaket — wird beim Onboarding mitkalkuliert, kein laufender Posten
OIT-Gesamtkosten Jahr 1: ca. 12.000–16.000 € — inkl. Token-Nutzung, festem Ansprechpartner und DSGVO/AI-Act-Hausaufgaben.
Im Jahr 2 zahlst du beim Gateway dieselben 12.000 € — kein Setup-Overhead mehr, kein Token-Risiko. Bei Langdock zahlst du wieder Lizenz + variable Token-Nutzung + jedes Mal die internen Stunden, wenn etwas konfiguriert werden muss.
Der echte Vergleich ist nicht Lizenz-vs-Lizenz, sondern Total-Cost-of-Ownership inklusive Token-Nutzung und aller Stunden, die deine Leute statt für Kundenarbeit für KI-Konfiguration aufwenden.
DSGVO und AI Act — wer trägt die Last?
Seit Februar 2026 gilt der AI Act in der EU vollständig. Heißt: Schulungspflicht, Risikoklassifizierung, Dokumentation, transparente Anwendung. Mehr Details dazu in unserem AI-Act-Pillar.
Bei Langdock ist das EU-Hosting eine technische Voraussetzung — aber die DSGVO-konforme Konfiguration musst du selbst erledigen: Datenflüsse definieren, Audit-Logs aktivieren und auswerten, Mitarbeiter-Berechtigungen pflegen, Konformitätsbewertungen vornehmen. Wenn dein DSB nicht zufällig Vollzeit-KI-Expertin ist, bedeutet das: externe Beratung dazukaufen, oder selbst einlesen und dokumentieren.
Beim OIT KI-Gateway ist DSGVO-Konformität ein Produktbestandteil, kein Add-on. Audit-Log läuft mit. Berechtigungen sind vorkonfiguriert. AI-Act-konforme Dokumentation wird beim Onboarding mitgeliefert. Eine KI-Richtlinie als Vorlage kommt auf Wunsch dazu — in 1–2 Wochen einsatzbereit.
Klar gesagt: Beide Tools sind technisch DSGVO-fähig. Der Unterschied liegt in der Eigenleistung, die du als Mittelständler aufbringen musst.
Onboarding, Schulung, Support — was steckt wirklich dahinter?
Langdock
- Onboarding: Self-Service. Die App ist gut dokumentiert, aber du sitzt vor einem leeren Workspace und entscheidest selbst, was zu konfigurieren ist.
- Schulung: Nicht enthalten. Du organisierst Workshops für deine Anwendenden selbst — entweder intern oder über externe Trainer.
- Support: Standard-Tier-Support (Mail, Doku, Forum). Account-Management gibt’s erst im Enterprise-Tier ab 50+ Nutzern.
OIT KI-Gateway
- Onboarding: Vollständig begleitet — Kickoff-Workshop, Datenanbindung gemeinsam mit der IT, Pilot-User-Gruppe für 4 Wochen, Review-Termin.
- Schulung: 2 Stunden Basistraining für alle Anwendenden ist Teil des Pakets. Tiefere Workshops sind als Bausteine buchbar. Für die Schulungspflicht aus dem AI Act bekommst du zertifizierbare Module.
- Support: Dein fester Ansprechpartner ist das OIT-Team gemeinsam mit Stephan Kindler — telefonisch, per Mail, vor Ort in Osnabrück oder per Video. Kein Ticketsystem-Bingo, sondern Menschen die euch und euren Stack kennen.
Der Unterschied ist nicht „mehr Service vs weniger Service”. Der Unterschied ist „Service inklusive vs Service selbst organisieren”.
Wann KI-Gateway, wann Langdock?
Damit das nicht in Bauchgefühl endet: zwei klare Profile.
OIT KI-Gateway ist richtig, wenn …
- … in deinem Unternehmen kein internes KI-Know-how vorhanden ist
- … du Begleitung statt Self-Service willst
- … DSGVO und AI-Act-Compliance ohne Eigenaufwand laufen sollen
- … du nach 100 Tagen einen produktiven Use-Case haben willst — keine Studie
- … du Wert auf einen festen Ansprechpartner in Osnabrück oder vor Ort legst
- … schon ab 2 aktiven Anwendenden ein klarer Use-Case erkennbar ist — gezielte Konfiguration und gelebte Nutzung sind der Schlüssel, nicht die User-Zahl
Langdock ist richtig, wenn …
- … du ein vorhandenes IT-Team mit KI-Kompetenz hast
- … du eigenständig konfigurieren und verwalten willst
- … du Wert auf 40+ Modelle mit manueller Auswahl legst
- … du eine enterprise-große Skalierung (5.000+ Nutzer) planst und On-Premise brauchst
- … du mit Self-Service-Tools wie Slack oder Notion gut klarkommst und das gleiche Energieniveau für KI mitbringst
Die drei häufigsten Einwände
„Langdock ist günstiger.”
Falsch — der Preisvergleich greift zu kurz. Unsere Lizenz ist 40 €/User/Monat inklusive Token-Nutzung. Die Nutzung der jeweiligen Modelle (OpenAI, Anthropic, Google, lokal) ist im Preis enthalten. Bei Langdock zahlst du die Lizenz plus Token-Verbrauch pro Modell-Call — das kommt bei intensiver Nutzung obendrauf und ist schwer planbar. Rechne ehrlich nach: Lizenz + Token + interner Setup-Aufwand. Dann verschiebt sich das Bild.
„Langdock hat mehr Features.”
Glauben wir nicht. Wir können vieles andocken und konfigurieren — von OpenAI über Anthropic, Google, Mistral, lokal gehostete Modelle bis hin zu eurem CRM, ERP, SharePoint oder eigenen Datenquellen. Der Unterschied liegt nicht in der Feature-Anzahl, sondern in der Konfigurationskosten-Frage: Wer richtet die Integration ein? Wer hält sie am Laufen? Bei uns ist das Teil des Pakets, bei Langdock kommt es als Eigenleistung obendrauf.
„Wir wollen das selbst testen.”
Gute Idee — aber teste nicht das Produkt, sondern den Use-Case. Dafür starten wir mit einem Potenzial-Workshop: du siehst in 2 Stunden, was das OIT KI-Gateway konkret für dein Unternehmen bringt, bevor du investierst. Kein 30-Tage-Trial mit „mal schauen”, sondern eine konkrete Antwort auf deinen konkreten Use-Case.
Wer das schreibt
Wir sind die OMG KI Initiative — die OIT GmbH aus Osnabrück und Stephan Kindler, TÜV-zertifizierter KI-Trainer und Coach, 17 Jahre Industrie-Erfahrung bei Volkswagen.
OIT entwickelt seit 2016 IT-Infrastruktur für mittelständische Unternehmen im DACH-Raum, seit 2024 mit klarem Fokus auf KI-Lösungen. Stephan ist seit 2025 Teil der OIT-Familie und bringt das, was Software allein nicht liefert: die Menschen mit. Aus über 80 Mittelstandsprojekten kennen wir beide Seiten — die Self-Service-Welt und die begleitete Einführung. Genau deshalb empfehlen wir nicht pauschal das eine oder andere, sondern je nach Unternehmen.
Wenn du beim Lesen gedacht hast „das passt für uns” — sprich mit uns.
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Häufige Fragen
Kann ich beim OIT KI-Gateway später zu Langdock wechseln (oder umgekehrt)? Ja. Beide Tools setzen auf Standard-Protokolle (OpenAI-API-kompatibel). Daten und Workflows lassen sich migrieren. In der Praxis ist die Frage eher: Warum solltest du wechseln, wenn ein Tool funktioniert?
Was, wenn wir aktuell nur 2 Mitarbeitende haben, die KI nutzen? Wenn der Anwendungsfall passt, kann sich das KI-Gateway schon ab 2 Usern lohnen — die Lizenz ist flexibel pro Nutzer mit Token-Nutzung inklusive. Entscheidend ist nicht die User-Zahl, sondern die gezielte Konfiguration und tägliche Nutzung. Wir schauen uns deinen konkreten Use-Case im Anwendungsfall-Workshop an und sagen ehrlich, ob die Integration einen messbaren Hebel bringt.
Hostet das OIT KI-Gateway wirklich in Deutschland? Ja. Die Daten verlassen die EU nicht. Audit-Log und Logs liegen auf deutschen Servern. Modelle, die OIT nutzt, sind entweder EU-gehostete Versionen großer Anbieter (z.B. Azure OpenAI in EU-Region) oder europäische Modelle (z.B. Mistral aus Frankreich).
Kann ich Langdock auch komplett ohne IT-Team selbst aufsetzen? Technisch ja, der Self-Service-Trial dauert 7 Tage. Praktisch nein, wenn DSGVO/AI-Act-konforme Konfiguration und Schulung in den Scope gehören. Dann brauchst du entweder einen externen KI-Berater oder ein internes IT-Team.
Welche Modelle kann ich beim KI-Gateway konkret nutzen? Wir docken alles an, was du brauchst — OpenAI (GPT-4, GPT-5), Anthropic (Claude), Google (Gemini), Microsoft (Copilot), Mistral, lokal gehostete Modelle, plus deine eigenen Datenquellen (CRM, ERP, SharePoint, Wiki). Die Token-Nutzung dieser Modelle ist in der 40 €/User-Lizenz inklusive — du wählst dein Modell pro Aufgabe und musst nicht pro Call kalkulieren.
Was kostet eine Einführung mit dem OIT KI-Gateway konkret? 40 € pro Nutzer und Monat, inklusive Token-Nutzung. Optional einmalig: Potenzial-Workshop (1.500 €, wird beim Kauf verrechnet), KI-Richtlinie und Schulungspaket. Genaue Zahlen kommen nach dem Anwendungsfall-Workshop.
Wir sind nicht in Osnabrück — ist das ein Problem? Nein. Wir betreuen aktuell Kunden in Niedersachsen, NRW, dem ganzen DACH-Raum per Hybrid (Onsite-Workshops + Remote-Begleitung). Vor-Ort-Termine in Osnabrück sind ein Bonus, kein Muss.
→ Bereit für das Erstgespräch? Termin buchen oder direkt unseren Anwendungsfall-Workshop mit Whiteboard vor Ort vereinbaren. Mehr zum OIT KI-Gateway als Produkt auf oit.digital.